Den Transfer-Angriff auf Vinicius Junior hat Real noch abgewendet, jetzt greift ein „Wüsten“-Klub aber bei Verteidiger Eder Militao an. Der Teamkollege von David Alaba soll das finanzstarke Angebot eines Vereins aus Saudi-Arabien in Betracht ziehen. Für Trainer Carlo Ancelotti wäre das ein herber Verlust.
Ein namentlich nicht genannter Klub aus Saudi-Arabien ist, laut „Globo“ dazu bereit, Militao einen Vertrag anzubieten, der sein Gehalt um ein Vielfaches steigern soll. Außerdem sei der „Wüsten“-Verein auch bereit, die geforderte Ablöse an Real zu überweisen.
Der Verteidiger soll deshalb jetzt ernsthaft über seine sportliche Zukunft nachdenken. Zwar hat er bei Real die Chance, weitere Titel zu sammeln, doch der finanzielle Anreiz spielt am Ende doch eine große Rolle. Erste Verhandlungen starteten demnach vor wenigen Tagen.
Wer sollte ihn ersetzen?
Für die „Königlichen“ wäre ein Abgang des 26-jährigen Brasilianers allerdings ein herber Verlust. Insbesondere da man in der Defensive recht dünn besetzt ist, nachdem sich die Rückkehr von ÖFB-Kapitän Alaba weiter verzögert. Doch auch in Madrid wird man hellhörig, wenn von einem neuen Ablöse-Rekord gemunkelt wird. Die festgelegte Ausstiegsklausel liegt bei 500 Millionen Euro.
Allerdings wäre es selbst für den amtierenden Champions-League-Sieger schwierig, schnell adäquaten Ersatz zu finden. Deshalb hofft man in Madrid, dass Militao sich, ähnlich wie zuletzt sein ebenfalls umworbene Teamkollege Vinicius Junior, für die sportliche Herausforderung und gegen die „Wüsten“-Millionen entscheidet.
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