Aussichtsloser Kampf. Es ist ein Sisyphos-Kampf. Und er wird nicht leichter: Österreich, seit der historischen Volksabstimmung gegen die Inbetriebnahme des Atomkraftwerkes im niederösterreichischen Zwentendorf im Jahr 1978 glühender Kämpfer gegen die Kernkraftwerke an unseren Grenzen, konnte dabei bisher wenig bis nichts gewinnen. Sah es aber zunächst nach dem Super-GAU in Tschernobyl und später nach der AKW-Katastrophe von Fukushima so aus, als hätte diese so gefährliche Energieerzeugungsart endgültig ausgedient, feiert sie auch unter dem Deckmäntelchen der CO2-Reduktion längst eine Renaissance. Auch die tschechische Regierung geht in die Atomoffensive: Am AKW-Standort Dukovany sollen zwei weitere Reaktoren errichtet werden, in Temelín, nahe Ober- und Niederösterreich, sind ebenfalls zwei weitere Reaktoren geplant. Die österreichische Politik meldet sich wieder einmal laut zu Wort, ruft nach Brüssel. Ob das in Brüssel oder Prag Eindruck hinterlassen wird? Nein, dieser Kampf scheint aussichtsloser denn je.
Abgeschrieben, hochgeschrieben. Irgendwie war sie längst abgeschrieben – Joe Bidens Vizepräsidentin Kamala Harris hatte in den vergangenen Jahren einen zunehmend blassen Eindruck hinterlassen. Doch jetzt wird sie plötzlich hochgeschrieben: Viele Medien setzen so wie viele Unterstützer der US-Demokraten nach der Kandidatur-Abdankung von Biden auf die neue – zwar noch nicht endgültig nominierte – Präsidentschaftskandidatin. In nur 24 Stunden hat die Harris-Kampagne 81 Millionen Dollar an Spenden eingenommen, was als Rekord vermeldet wird. Während man sich Gedanken macht, wer ihr Vizepräsidenten-Kandidat sein könnte, verkündet sie selbst: „Wir werden siegen!“. Vor wenigen Tagen hatte sie noch behauptet: „Joe Biden wird siegen“. Aber was kümmert einen das Geschwätz von gestern…
Kommen Sie gut durch den Mittwoch!
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