Diese verflixte Kurve 4 des Hungarorings – knapp 20 Minuten nach dem schweren Crash von Charles Leclerc, der seinen Ferrari im Ausgang des schnellen Linksbogens verloren und dann in die Leitplanken gecrasht hat, ist die Kurve auch Zhou Guanyu mit seinem Kick-Sauber zum Verhängnis geworden! Und beinahe wäre auch noch Sergio Pérez unschuldig zum Handkuss gekommen …
Wie der Monegasse Leclerc war auch der Chinese Zhou zu weit nach außen geraten, wo er auf den Kerbs die Bodenhaftung verlor und sich eindrehte.
Glück und etwas „Beistand“
Im Gegensatz zum Ferrari-Mann bewahrte er seinen Wagen zwar vor einem Einschlag in die Streckenbegrenzung, hatte aber dennoch auch Glück und etwas „Beistand“, dass der sich wild drehende Kick-Sauber eingangs von Kurve 5 nicht in den Red Bull von Pérez rutschte.
„Beistand“? Jawohl! Denn der Mexikaner hatte das Zhou’sche Unheil im Rückspiegel heranschießen sehen und entschied sich, statt rechts in die Kurve einzulenken, nach links auszuweichen.
So rutschte Zhou mit seinem Boliden ohne Feindkontakt in die Auslaufzone – und beide Piloten konnten ihre Trainings für den Großen Preis von Ungarn am Sonntag unbeschadet fortsetzen …
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