Vorfall mit Balotelli

Mancini wiegelt ab: “So etwas passiert von Zeit zu Zeit”

Sport
04.01.2013 14:02
Manchester-City-Coach Roberto Mancini hat seine Rangelei mit Stürmerstar Mario Balotelli am Freitag als "nichts Besonderes" heruntergespielt. Der Vorfall vom Vortag werde deshalb auch keine Folgen für den exzentrischen Profi haben. "Es wird keine Konsequenzen geben, denn die Sache war schnell erledigt, und das ist das Ende dieses Themas", so Mancini vor dem Drittrundenspiel im englischen FA-Cup gegen Watford.

Mancini hatte den Angreifer am Donnerstag am roten Trainingsleibchen gepackt und wütend auf ihn eingeredet. Zuvor hatte der 22-jährige Stürmer nach Ansicht seines Trainers zu einer Grätsche gegen Mitspieler Scott Sinclair angesetzt, "die ich so von ihm lieber in einem Spiel gesehen hätte".

"Ändert nichts zwischen Mario und mir"
Auf seine Anordnung und Balotellis Weigerung hin, den Trainingsplatz zu verlassen, habe er ihn "vom Feld gestoßen", erklärte Mancini weiter. "Aber das ändert nichts zwischen Mario und mir und meiner Meinung über ihn. So etwas passiert von Zeit zu Zeit."

Balotelli, der schon mehrfach durch ähnliche Vorfälle auffällig geworden war, werde so lange weitere Chancen bei ihm bekommen, sagte Mancini, "wie ich feststellen kann, dass er sich verbessern und hart für diesen Klub arbeiten will".

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