Der Netzbetreiber Austrian Power Grid (APG) hat die Ursache für den großen Stromausfall am Dienstagnachmittag in den Salzburger Gebirgsgauen geklärt. Bis zu 120.000 Haushalte im Pinzgau, Pongau und Lungau waren zwischenzeitlich ohne Strom.
Im Umspannwerk Kaprun war einer von zwei 380/110-kV-Transformatoren wegen Umbauarbeiten außer Betrieb, während der zweite Trafo ein technisches Gebrechen hatte. Der abgeschaltete Transformator wurde umgehend wieder hochgefahren, sodass der Stromausfall nach etwas mehr als 30 Minuten in den meisten Haushalten wieder vorbei war. Laut Netzbetreiber APG war das eine „Verkettung unglücklicher Umstände“.
Interessant: Die APG errichtet aktuell im Zuge des Baus der 380-kV-Leitung das Umspannwerk Pongau. Laut Info des Netzbetreibers hätte ein zusätzliches Umspannwerk den Stromausfall verhindern oder deutlich begrenzen können. Die zusätzliche Anlage, die zeitgleich mit der Salzburgleitung in Betrieb gehen wird, soll das Netz künftig stabiler machen.
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