Der eine in Hamburg, der andere in Niederösterreich: Unterschiedlicher könnten die Bewerbe der Triathleten Philip und Lukas Pertl dieses Wochenende nicht sein. Philip start bei den World Series in Deutschland, Lukas bei den Österreichischen Meisterschaften.
Nach fünf Wochen Polizeischule tut Philip Pertl der Trainingsalltag wieder gut. In den vergangenen zwei Wochen konnte der Triathlet wie gewohnt trainieren, sich in Form bringen: „Ich fühle mich fit. Während der Ausbildung war es mit Schule und Training sehr schwierig. Da bin ich auf insgesamt 75 Stunden Beschäftigung pro Woche gekommen.“ Und die Aufgabe könnte heute nicht größer sein. Der 26-Jährige startet bei der World Series in Hamburg, in Triathlonkreisen gerne als die „Champions League“ bezeichnet. Pertl hatte Glück, dass er überhaupt dabei sein darf, denn Österreich hat nur zwei Plätze (der Gasteiner ist im Nationalranking Dritter). Aber Olympiastarter Tjebbe Kaindl absolviert derzeit ein Höhentrainingslager, somit rückt Pertl nach. „Top-25 wäre ein gutes Resultat. Es ist richtig cool, dass ich da wieder dabei bin.“
Für Bruder Lukas stehen indes die Österreichischen Meisterschaften in Wallsee (Nö) an. Besonders beim „Mostiman“: Die 38 Kilometer Radfahren werden mit Zeitfahren bestritten. „Das hat zuletzt super funktioniert. Größter Konkurrent ist der Vorarlberger Leon Pauger. „Wir werden uns da sicher ordentlich matchen. Das Ziel ist natürlich klar: der Staatsmeistertitel!“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.