Mo, 24. September 2018

Wegen Finanzvergehen

22.12.2012 12:34

UEFA zeigt Malaga für die nächste EC-Saison Rote Karte

Paukenschlag im europäischen Klub-Fußball: Die UEFA hat gegen den FC Malaga wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play eine harte Strafe verhängt. Der Achtelfinalist der Champions League wird von der kommenden Europacup-Saison ausgeschlossen. Außerdem muss der spanische Klub 300.000 Euro Geldstrafe zahlen. Auswirkungen auf die laufende Spielzeit hat das UEFA-Urteil nicht.

Falls der FC Malaga sich in dieser Saison nicht für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert, gilt die Strafe auch für die erste kommende Europacup-Qualifikation im Zeitraum von vier Jahren. Erfüllt Malaga die geforderten UEFA-Beschlüsse nicht bis zum 31. März 2013, droht den Andalusiern zusätzlich ein weiteres Jahr Sperre. Dabei geht es um den Nachweis, dass der Klub keine Verbindlichkeiten gegenüber anderen Vereinen oder Behörden hat.

Malaga wird Beschluss beeinspruchen
Der Verein kündigte sofort an, dass er gegen das UEFA-Urteil Berufung einlegen werde. Nach Ansicht von Malaga ist die ihm auferlegte Strafe "unverhältnismäßig und ungerecht". Der spanische Erstligist sagte in einer Mitteilung, er habe eine "ungerechte, abschreckende Strafe bekommen, um ihn als Sündenbock darzustellen".

Der Tabellenvierte der spanischen Primera Division versicherte, dass er alle finanziellen Verpflichtungen gegenüber anderen Klubs und den eigenen Spielern erfüllt habe. Ein Beweis dafür seien die mehr als sieben Millionen Euro, die der Eigentümer, Abdullah Al Thani, neulich in den Verein investiert habe.

Auch Klubs aus Kroatien, Serbien und Rumänien am Pranger
Neben Malaga wurden sieben weiteren Klubs Strafen angedroht, etwa den kroatischen Vereinen Hajduk Split und NK Osijek, den rumänischen Klubs Dinamo und Rapid Bukarest sowie Partizan Belgrad. Diese Teams werden womöglich aus den europäischen Bewerben ausgeschlossen, sollte die UEFA nicht bis Ende März zufriedenstellende Unterlagen erhalten. Vojvodina Novi Sad und Arsenal Kiew müssen Geldstrafen bezahlen.

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