Ein erfolgreicher Umstieg auf erneuerbare Energien benötigt die passende Infrastruktur. Mit dem neuen Umspannwerk in Treibach ist die Versorgung in der Region gut abgesichert.
„Infrastruktur für die Energieversorgung ist ein wichtiger Teil unserer Freiheit und Unabhängigkeit“, betont Kelag-Vorstand Reinhard Draxler. „Das neue Umspannwerk ist aber auch ein Bekenntnis zur Region.“ Mehr als 100 Menschen haben das Projekt in weniger als drei Jahren realisiert, 20 Millionen Euro wurden investiert. „Das ist aber nur ein Projekt von vielen. Wir bauen in ganz Kärnten neue Netz-Infrastruktur“, erklärt bei der Führung Kevin Grilz, der Projektleiter von Kärnten Netz. „Unter anderem ein ganz neues in Rangersdorf.“
Investitionen in Versorgungssicherheit
„Das alte Werk aus den 50er-Jahren war wie ein Großvater der Stromversorgung. Das neue haben wir für zukünftige Anforderungen mit Reserven konzipiert“, erklärt Eva Tatschl-Unterberger, Geschäftsführerin Kärnten Netz, und Geschäftsführerkollege Michael Marketz blickt schon in die Zukunft: „Mit einer neuen 110-kV-Leitung in der Region werden wir die Versorgung in Zukunft gut absichern.“ In dieses Projekt sollen 90 Millionen Euro fließen. Wenn die Planung abgeschlossen ist und es Einigung mit Grundstückeigentümern gibt, soll das Projekt bereits Anfang 2025 zur Genehmigung eingereicht werden.
Zuspruch von Politik und Industrie
All diese Schritte finden in der Landesregierung eine breite Unterstützung. Als „Asset für den Standort und Garant für Wertschöpfung und Arbeitsplätze“ bezeichnet Landesvize Gaby Schaunig das Umspannwerk und Landesrat Sebastian Schuschnig ist überzeugt: „So gelingt uns die Energiewende mit Bravour.“
Einer der vier Trafos im neuen Werk ist alleine für die Versorgung der Treibacher Industrie reserviert. „Der Bau ist eine Leistung für sich“, lobt Vorstand Stefan Greimel. „Und wir brauchen ein leistungsfähiges Netz für unseren Betrieb. Wir sind hier schließlich daheim, investieren hier.“
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