Von einem Wahnsinn in den nächsten. Vor vier Tagen inmitten der Fans Österreichs den Aufstieg ins Achtelfinale in Berlin genossen, an diesem Wochenende ein Kurzbesuch bei der Formel 1 in Spielberg. Zwei völlig konträre Sportereignisse, aber ein identes Rahmenprogramm.
Bars, Bier, laute Musik mit DJ Ötzis Coverhit „Sweet Caroline“ in der Dauerschleife – und Anhänger in den lustigsten Outfits. Während knapp 70.000 Österreicher zu den bisherigen drei EM-Partien nach Deutschland pilgerten, bevölkern 40.000 Holländer Spielberg.
Party rund um die Uhr
Gefeiert wird im steirischen Mini-Las-Vegas rund um die Uhr an der Rennstrecke, auf den Campingplätzen herrscht Ausnahmezustand. „Im Viertelfinale gibt’s die Revanche für das 2:3 in der Vorrunde“, lallt Bryan aus Amsterdam, „und im Skifahren schlagen wir euch Österreicher sowieso – denn jetzt haben wir euren Marcel Hirscher!“
Und vor allem Max Verstappen. Im letzten Jahr war der Superstar mit sechs Siegen im Gepäck angereist, heuer hat Max bereits sieben Rennen gewonnen. 69 Punkte Vorsprung in der WM, nur langsam machen McLaren, Ferrari und Mercedes Boden gut. Die Steirer haben mit der Eintönigkeit in der Formel 1 allerdings das wenigste Problem. Weil Verstappens Siege Zigtausende Holländer in die Region lotsen, damit Jahr für Jahr Rekordeinnahmen garantiert sind.
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