Am Mittwoch wurde in Linz die Leiche einer seit Herbst Vermissten gefunden. In einem „Feldgrab“. Der letzte Begleiter der Frau hat zugegeben, die Frau verscharrt zu haben. Nachdem sie in seiner Wohnung an einem Drogenmix verstorben sein soll. Die Kinder des Opfers bezweifeln diese Unfallversion.
Sie wirken verzweifelt, schockiert. „Als wir am Mittwoch vom Tod unserer Mama erfahren haben“, schluchzen Kimberly P. (25) und Michael A. (36), „ist für uns eine Welt zusammen gebrochen.“ Und so grauenhaft für die beiden das Wissen, dass ihre Mutter „wie ein Stück Mist entsorgt worden ist ...“
Die zwei Geschwister – die Kinder von Christa P. Von jener Linzerin, die seit dem 13. Oktober 2013 als vermisst gegolten hatte. Die 54-Jährige hatte damals den Abend in einer Gaststätte in ihrer Heimatstadt verbracht und war danach noch mit einem Taxi zu einem anderen Lokal gefahren. Um einen Bekannten, Heinz S. (Name geändert), zu treffen.
Er hätte sie dann mitgenommen, in seine Wohnung im Bezirk Ebelsberg, gab der 43-Jährige später bei Vernehmungen zu Protokoll. „Sie war da bereits sehr müde“, sagte er weiters aus, „sie legte sich also auf meine Couch und schlief ein. Und als ich am nächsten Morgen um 7 Uhr aufwachte, ist sie schon weg gewesen.“
Seitdem fehlte von der Oberösterreicherin jede Spur.
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