Lustenau-Auftakt

Vollgas steht von Beginn an auf dem Programm

Vorarlberg
18.06.2024 09:25

Austria Lustenau startete mit Neo-Coach Martin Brenner und 14 Feldspielern in die neue Saison. Mit Verteidiger Matheus Lins kam noch ein Abgang dazu, der Brasilianer wechselt zu Sherif Tiraspol.

Mit einer intensiven Einheit startete Neo-Trainer Martin Brenner am Montagvormittag in die Saisonvorbereitungen. Von den Neuen waren die Akademiespieler Frederic Flatz und Melih Akbulut sowie Stan Berkani und Axel Rouqette dabei, zudem standen auch drei Testspieler auf dem Feld. Mit Matheus Lins hat die Austria aber auch einen weiteren Abgang zu verzeichnen. Der 23-jährige Brasilianer, der im Winter von SW Bregenz zu Lustenau kam, wechselt zum moldawischen Meister Sherif Tiraspol. Lins hatte eine Ausstiegsklausel, über die Ablöse-Modalitäten wurden Stillschweigen vereinbart.

Matheus Lins wechselt nach Moldawien zu Sherif Tirsaspol. (Bild: Austria Lustenau)
Matheus Lins wechselt nach Moldawien zu Sherif Tirsaspol.

Auch Innenverteidiger Kennedy Boateng, dessen Vertrag ohnehin ausgelaufen war, verlässt die Austria. Der Togolese spielt zukünftig für den rumänischen Erstligisten Dinamo Bukarest. „Es ist klar, dass wir damit noch einen Innenverteidiger brauchen“, betont Trainer Martin Brenner, der sich aber vor allem für die Offensive Unterschiedsspieler wünscht. Seine Spielidee mit hohem Tempo und vielen Anspielstationen wurde im ersten Training bereits umgesetzt. Brenner lebt die Impulsivität am Spielfeldrand vor. „Ab nächster Woche wird es noch intensiver“, verspricht der Coach, der auch zwei englische Wochen mit vier Testspielen eingeplant hat.

Ob Domenik Schierl weiter für Lustenau im Kasten steht, wird sich bald klären. (Bild: GEPA pictures)
Ob Domenik Schierl weiter für Lustenau im Kasten steht, wird sich bald klären.

Abwarten bei Schierl
Bis dorthin soll sich auch der Kader entscheidend füllen. Nach wie vor offen ist, ob Torhüter Domenik Schierl in Lustenau bleibt. Beim gestrigen Trainingsauftakt war der Kultkeeper nicht dabei. „Die Entscheidung ist nach wie vor offen, ich kann auch nicht sagen bis wann sie fällt“, so Sportdirektor Mirco Papaleo. Dafür wird am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Lech der neue Co-Trainer bekannt gegeben. Wunschkandidat wäre Christoph Lessacher von Salzburgliga Klub SV Hallein gewesen. Der 34-Jährige sagte jedoch ab und will liebe in Salzburg bleiben.

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