Das Geld aus dem Solidaritätsfonds wird Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien zur Verfügung gestellt.
In knapp zwei Wochen beginnen im Burgenland die Sommerferien. Doch nicht alle Schüler kommen aus Familien, die sich in Zeiten der Teuerung diverse Ferienaktivitäten leisten können. Rund 6000 Kinder und Jugendliche sind nämlich von Armut und Ausgrenzung betroffen. Die Auswirkungen sind fatal: Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben, massive Einschränkung in der Talentförderung, schlechte Ernährung und psychische Langzeitfolgen schaffen bereits in unserer jüngsten Generation eine Zwei-Klassen-Gesellschaft.
Jedes betroffene Mädchen, jeder betroffene Bub, ist ein Kind zu viel. Es ist unsere politische Aufgabe, ihnen so viel Sicherheit und Stabilität wie möglich zu garantieren, um ihnen eine positive Zukunft bieten zu können.
Soziallandesrat Leonhard Schneemann
Um die steigende Kinderarmut in Schach zu halten, habe das Land schon inmitten der Corona-Pandemie den Solidaritätsfonds ins Leben gerufen. Im Topf liegen 100.000 Euro. Damit können maximal 119 Euro pro Kind gefördert werden. Gewährt wird die Förderung abhängig vom Einkommen. Die Beantragung der Unterstützung erfolgt über die Bezirkshauptmannschaften. Der Nachweis einer Anmeldung für ein Ferien- oder Freizeitangebot sowie ein Einkommensnachweis der letzten drei Monate reichen für den Antrag und werden absolut vertraulich behandelt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.