350 neue Maschinen

Iran macht Drohung wahr, baut Urananreicherung aus

Ausland
14.06.2024 15:41

Nach einer Resolution der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gegen den Iran treibt Teheran den Ausbau seiner Uran-Anlagen deutlich voran. 

Wie die in Wien ansässige IAEA mitteilte, hat der Iran zusätzliche leistungsstarke Zentrifugen zur Anreicherung von Uran in Betrieb genommen. Die Islamische Republik habe auch den Einbau von vielen weiteren leistungsstarken Zentrifugen angekündigt. 

Rund 350 dieser neuen Maschinen seien bereits in einer unterirdischen Anlage in Fordow aufgebaut worden, 350 weitere seien in Arbeit.

USA drohen mit „Reaktion“
Das US-Außenministerium reagierte scharf auf die von der IAEA beschriebenen jüngsten iranischen Maßnahmen. „Die Schritte, die in dem Bericht geschildert werden, untergraben weiter die Behauptung des Iran, dass sein Atomprogramm ausschließlich friedlich sei“, sagte Ministeriumssprecher Matthew Miller am Donnerstag. Die Vereinigten Staaten würden „entsprechend reagieren“, sollte der Iran seine Ankündigungen umsetzen.

Offiziell reichert der Iran Uran nicht für Atomwaffen an
Das Land stellt jedoch beinah waffentaugliches Material her, dessen Reinheitsgrad weit über den Anforderungen für Atombrennstoff oder wissenschaftliche Zwecke liegt. Der Iran hatte 2015 eingewilligt, sein Nuklearprogramm stark einzuschränken.

Dafür versprachen westliche Staaten Sanktionsaufhebungen. Doch der damalige US-Präsident Donald Trump kündigte diesen Pakt bald auf. Der Iran fuhr daraufhin seine Uran-Anlagen wieder hoch.

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