Mehr Unterstützung als Kritik bekommt von unseren Lesern jener Schulwart, der für Schlagzeilen sorgte, weil er nach Vandalenakten im WC-Vorraum eine Wildkamera aufgehängt hatte.
„Ohne Überwachung geht anscheinend nichts mehr in Österreich. Da sollen die Kinder und deren Eltern in die Pflicht genommen werden und nicht der Schulwart“ – dieses Posting eines Lesers auf „Krone.at“ bringt auf den Punkt, was sich wohl viele beim „Skandal“ um die Videoüberwachung einer Schultoilette in Eberstalzell gedacht haben. Insgesamt wurde unser Artikel mehr als 100-mal kommentiert – denn die beiden Themenkreise Schule/Vandalismus/Erziehung und Videoüberwachung bewegen viele Landsleute.
Denn während unter den „Krone“-Lesern weitgehend Einigkeit besteht, dass auch von Kindern Eigenverantwortung eingefordert werden kann, gibt es auch eine große Abneigung gegen Videoüberwachung. So meint ein Kommentator: „Die empörte Mutter soll putzen helfen. Vielleicht hat sie dann selbst eine Idee zur Verhinderung!“ Oder, kritisch: „Klar regen sich die Eltern auf – die Kinder können sich ja noch nicht wehren, und die Eltern müssen vertrauen, dass die Kinder in der Schule geschützt sind.“
Einer hat immer das Bummerl – im Fall Eberstalzell ist es ganz klar der Schulwart, der wohl in seiner Verzweiflung auf die „gute“ Idee kam, am WC eine Wildkamera zu installieren.
Das Schulpersonal kann den Lehrern die Hand reichen: Der Respekt der Kinder wird immer geringer, gleichzeitig werden auch die Verhaltensstörungen immer mehr. Und zwar keineswegs nur bei Migranten.
Was tun? Vielleicht wäre es an der Zeit, auch von den Eltern wieder Erziehungspflichten einzufordern. Dazu gehört dann eben auch, sich mit den Kindern zu beschäftigen, statt ihnen das Handy in die Hand zu drücken, damit Ruhe ist.
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