Der LASK unterlag in der fünften Bundesliga-Runde am Samstag gegen Aufsteiger Ried im Oberösterreich-Derby daheim mit 1:3 und kassierte damit die vierte Saisonniederlage.
Joao Sacramento (LASK-Trainer): „Ich sage das, was ich meinen Spielern gesagt habe. Ich habe zwölf Jahre Erfahrungen im Fußball und das ist Top drei der unfairsten Spiele in meinem Leben. Das bessere Team hat verloren. Es ist unglaublich, wie das Team bestraft wird. Wir haben so viele Chancen. Ein Elfmeter, der sehr unglaublich ist. Ich bin sehr stolz auf sie. Wir gratulieren Ried zu diesem Sieg. In den ersten 15 Minuten hatten wir fünf Chancen. Die Spieler haben mehr verdient. Es war auf keinen Fall der Schiedsrichter. Wir müssen jetzt in der Analyse sehr pragmatisch und ehrlich sein. Im Strafraum kommt es natürlich auf Qualität an, aber wir haben heute auch viermal Aluminium getroffen. Wir müssen ruhig bleiben. Wir haben einen wichtigen Spieler verloren und haben diesen nicht ersetzt (Anm. Zulj). Entrup hat beim Aufwärmen gesagt, dass es nicht geht. Wir müssen die Länderspiel-Pause jetzt nutzen, wir müssen hart arbeiten. Natürlich würde man sich nach diesem Spiel wünschen, dass gleich das nächste Spiel kommt. Die Spieler sind heute unten. Jetzt müssen wir die Situation analysieren und schauen, ob etwas möglich ist (Anm. Transfers). Aber es hängt nicht nur von mir ab.“
Maximilian Senft (Ried-Trainer): Ein wundervoller Tag für unser Fans und uns als Mannschaft. Wir haben die ersten 20 Minuten extrem leiden müssen, wir haben Widerstandsfähigkeit gezeigt. Wir haben uns daraufhin belohnt. Es war dann auch ein Spiel mit offenem Visier. Es ist aber nicht alle Gold, was glänzt, heute genießen wir den Sieg. Der LASK kann ganz viel Gefahr erzeugen, aber wir haben gewusst, dass wir unsere Momente bekommen werden. Das haben die Jungs heute überragend gemacht. Die Jungs sollen die Pause jetzt nutzen, um gut zu feiern, wir haben ein hartes Programm hinter uns. Am Papier werden wir weiter sehr häufig der Außenseiter sein. Jetzt sind drei Tage frei, die Jungs sollen den Kopf auslüften.“
Mark Grosse (Ried-Doppel-Torschütze): „Das Spiel hatte zwei Gesichter. Wir haben die Fehler ausgenutzt, aber der LASK hatte auch Chancen, da war das Glück auf unserer Seite. Der Schlüsselmoment war der Doppelschlag vor der Halbzeit, besser kannst du es nicht erwischen. Das hat uns getragen. Ein Elfmeter ist eine mentale Sache, Kopfsache. Du musst überzeugt sein. Den Goalie musst du ausblenden. So eine Woche wird es nicht mehr so schnell geben. Jetzt gibt es Hendl mit Reis und dann werde ich ein Bier trinken.“
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