Korkmaz war gegen Braunschweig zur Halbzeit für Alper Uludag eingewechselt worden, doch schon in der 70. Minute musste er nach einem Foul wieder vom Feld. Die Ärzte diagnostizierten eine "komplexe Verletzung des Bänder- und Kapselapparates". Korkmaz wird deshalb mehrere Wochen ausfallen, sein Verein wünscht ihm auf der Klub-Homepage eine "schnelle Genesung und eine baldige Rückkehr auf den Platz".
Ingolstadt liegt in der zweiten Liga nach 14 Runden unter 18 Klubs auf Platz fünf. Korkmaz schwärmt von seiner Wahlheimat. "In Deutschland ist die Wertschätzung für den Fußball im Allgemeinen größer. Man gibt einem Spieler 100 Prozent Unterstützung und verlangt dafür 100 Prozent Einsatz, auch hier in Ingolstadt", erzählte der Flügelspieler, der 2008 als Meister mit Rapid und als wohl bester österreichischer EM-Kicker zu Eintracht Frankfurt kam.
Verletzung gleich im ersten Training mit Frankfurt
Dort nahm aber das Unheil schon im ersten Training seinen Lauf: Der Wiener erlitt einen Mittelfußknochenbruch, kämpfte sich zurück und erlitt einen Monat nach seiner Genesung die gleiche Verletzung. Damit war die erste Saison gelaufen: "In Deutschland ist es nicht so wie in Österreich, dass man nach einer Verletzung zurückkommt und gleich wieder spielt. Da kommen andere, und wenn die gut spielen, bist du weg, egal wie du heißt", sagte Korkmaz.
Nachdem Trainer Friedhelm Funkel noch vor der Spielzeit 2009/10 das Handtuch geworfen hatte und durch Michael Skibbe ersetzt worden war, begann Korkmaz' Stern endgültig zu sinken. Selbst das halbjährige Intermezzo beim Zweitligisten VfL Bochum im Frühjahr 2011 brachte keine wirkliche Verbesserung. Trotzdem bereut Korkmaz keinen einzigen seiner Transfers. "Ich würde jede Entscheidung wieder so treffen, persönlich habe ich mir nichts vorzuwerfen."
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