In ganz Salzburg

Immer mehr Unternehmen schlittern in die Pleite

Salzburg
12.06.2024 10:30

Die schwierige Wirtschaftslage macht sich weiter bei den Firmenpleiten in ganz Österreich bemerkbar. Auch Salzburg bildet hier keine Ausnahme – das zeigt eine aktuelle Hochrechnung des Gläubigerschutzverbandes KSV 1870.  

Die Zahl der Insolvenzen hat sich demnach im letzten Halbjahr im Bundesland Salzburg insgesamt moderat gesteigert. Waren es im ersten Halbjahr 2023 noch 153 Fälle, sind es im ersten Halbjahr 2024 bereits 157 Fälle. Die Steigerung beläuft sich auf 2,3 %. Zwischen dem ersten Halbjahr 2023 und 2022 ergab sich rechnerisch eine Steigerung von 12,6 %. Zwischen dem ersten Halbjahr 2022 und 2021 hat die Steigerung 150 % betragen. 

Von den 157 Fällen wurden 91 Fälle tatsächlich eröffnet. Hingegen wurden 66 Fälle nicht eröffnet und sohin keiner geordneten Insolvenzabwicklung zugeführt. Im ersten Halbjahr 2023 waren es 60 Fälle, im ersten Halbjahr 2021 waren es 52 Fälle. Ein jahrelang bekannter und unzufriedenstellender Zustand: Meist ist kein kostendeckendes Vermögen vorhanden und der für die Verfahrenskosten erforderliche Kostenvorschuss wird nicht erlegt.  

Auf etwa gleichem Niveau bewegte sich indes die Zahl der Privatkonkurse. Mit 4.580 eröffneten Schuldenregulierungsverfahren wurde im Vergleich zur Vorjahresperiode österreichweit ein Plus von 0,7 Prozent registriert. Den deutlichsten Rückgang verzeichnete dabei das Burgenland mit Minus 12,6 Prozent, den stärksten Zuwachs gab es inSalzburgmit 6,7 Prozent.

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