Ein Match der Wiener Austria führte in Kärnten zu einem Monsterverfahren: Nicht wegen Fan-Randale oder Schlägereien – nein, es galt vielmehr, das Verschwinden von zehn Tischfußball-Bällen aus einer Bar akribisch zu lösen. Zwei tatverdächtige Austrianer landeten dafür sogar vor dem Strafgericht.
Wenn die Justiz oft beklagt, völlig überlastet zu sein, so ist das angesichts solcher Fälle auch kein Wunder. Immerhin verfolgt sie auch das kleinste Delikt sehr akribisch. „Eigentlich ein Wahnsinn, was da betrieben wurde“, seufzt auch der Wiener Strafverteidiger Werner Tomanek, der in der Regel Schwerkriminelle aus der Wiener Szene vertritt – und diesmal für einen außergewöhnlichen Prozess an ein Kärntner Bezirksgericht musste. Der Wert der Beute beträgt rund 20 Euro. Was war passiert?
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