Weil Moderiese klagt

Party-Spritzer darf nicht mehr “Hugo” heißen

Österreich
21.10.2012 20:06
Ein großes Weinglas, Holundersirup, Prosecco, Soda, Zitrone, Eiswürfel sowie frische Minze - und fertig ist der "Hugo". Doch das beliebte In-Getränk darf ab sofort nicht mehr so heißen. Der deutsche Modekonzern Hugo Boss droht mit Klage. Denn der hat den Namen auch für Österreich markenrechtlich schützen lassen.

Ein entsprechendes Schreiben der Hugo-Boss-Anwälte an die Wirtschaftskammer bringt jetzt Wirte und Getränkehersteller unter Zugzwang. "Ich rate allen, den Namen 'Hugo' so nicht mehr anzuschreiben und ihn nirgends zu verwenden", sagt der Wiener Gastronomie-Obmann Wilhelm Turecek. Die Kammer wolle zwar den Markenschutz - Boss hat eine eigene Modelinie, die ebenfalls "Hugo" heißt - aufheben lassen. "Aber ein solches Verfahren dauert ein bis zwei Jahre."

Immer wieder sorgen Schutzmarken für Streit. Wie berichtet, hatte sich eine bayerische Firma die Grußformel "Griaß di" patentieren lassen. Einem Tiroler, der im Internet T-Shirts mit "Griaß di"-Aufschrift verkaufte, wurde das untersagt. Laut Turecek können Wirte den Party-Spritzer weiter anbieten, müssen ihn aber umbenennen - etwa in "Ugo".

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Österreich
21.10.2012 20:06
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung