Mo, 20. August 2018

Vor Kasachstan-Spiel

15.10.2012 13:51

Jakob Jantscher: "Wir sind alle ziemlich heiß!"

Teamchef Marcel Koller verspricht als Reaktion auf die biedere Performance des ÖFB-Teams in Kasachstan personelle Änderungen. Ob beim "Rückspiel" am Dienstag in Wien Jakob Jantscher als die so ersehnte Wunderwaffe gegen die österreichische Einfallslosigkeit fungieren wird, ließen sich am Montag weder Koller noch Jantscher selbst entlocken. Der Russland-Legionär erklärte aber: "Wir sind alle ziemlich heiß auf das Spiel!"

Sollte Jantscher im Spiel gegen Kasachstan ähnlich viel Konkretes auf den Rasen "zaubern" wie bei der Abschlusspressekonferenz im Wiener Ernst-Happel-Stadion ins Mikrofon, dann droht schon wieder eine Partie mit überschaubarem Glamour-Faktor. Ob am Dienstag drei Punkte Pflicht sind? "Sicher bräuchten wir ein Erfolgserlebnis. Aber auch nach dem Kasachstan-Spiel dauert die Quali noch eine Weile." Wie er sich fühlt? "Ich gebe in jedem Training 100 Prozent. Den Rest entscheidet der Trainer." Ob er lieber links oder rechts im Mittelfeld spielen würde? "Das ist mir egal. Ich versuche mich in jedem Training aufzudrängen. Der Trainer entscheidet, ob und wo er mich einsetzt."

"Richtig anpressen"
Immerhin aber erklärte Jantscher, "ziemlich heiß" auf das Spiel gegen die Kasachen zu sein und endlich die ersten drei Zähler in der Qualifikation für Brasilien 2014 einfahren zu wollen. Wie? "Indem wir eine gute Leistung zeigen und die Partie relativ früh entscheiden wollen." Das war freilich auch schon vor dem Spiel in Astana das primäre Ziel. Diesmal aber wollen Jantscher und Co. "richtig anpressen" und die Kasachen zu Fehlern zwingen.

"Hohe Qualität" in Russland
Der 23-jährige Steirer, der am Sonntag im Teamcamp Besuch von Ex-Salzburg-Spezi Stefan Maierhofer erhielt, ist vielleicht nicht der Mann der großen Worte – vor weitreichenden Taten scheut er aber keineswegs zurück. Sein Wechsel zu Dynamo Moskau sei "ein großer sportlicher Schritt" gewesen, der auch für ihn als Persönlichkeit viel gebracht habe. "Die Qualität in der russischen Liga ist sehr hoch, und ich spiele in einer sehr guten Mannschaft. Ich denke, dass ich mich schon weiterentwickelt habe."

Hoffentlich lässt er die neu erworbenen Qualitäten auch ins Spiel gegen Kasachstan einfließen. Schließlich "wollen wir vor sicherlich vielen Zuschauern schon einiges zeigen". Was konkret, ließ er dann doch lieber offen.

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