Mo, 24. September 2018

Gut fürs Gehirn?

11.10.2012 13:57

Studie: Schokolade steigert Chancen auf Nobelpreise

Einen auffallenden Zusammenhang zwischen dem Pro-Kopf-Verbrauch von Schokolade eines Landes und der Zahl seiner Nobelpreis-Gewinner pro Einwohner hat ein US-Forscher entdeckt. Laut seiner Studie, bei der der Konsum von Schokolade in 23 Ländern untersucht wurde, erhalten Staaten, in denen viel Schokolade gegessen wird, signifikant mehr Nobelpreise.

Demnach steht die Schweiz beim Schokoladen-Konsum und beim Einheimsen von Nobelpreisen nach Bevölkerungsanteilen gleichermaßen an der Spitze. Die USA, Frankreich und Deutschland liegen im Mittelfeld, während China, Japan und Brasilien im unteren Teil der Liste landen, führt der Forscher Franz Messerli von der New Yorker Columbia-Universität in der Zeitschrift "New England Journal of Medicine" aus.

Schweden Ausnahme von der Regel
Einen Ausreißer von dieser Regel bildete allerdings Schweden: Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 6,4 Kilogramm Schokolade pro Jahr hätte das Land Messerlis Rechnung zufolge eigentlich nur 14 Nobelpreisträger hervorbringen müssen, in Wahrheit sind es aber 32. Möglicherweise seien die Schweden besonders sensibel für den leistungssteigernden Effekt von Schokolade, mutmaßte Messerli. Es könne aber auch so sein, dass das schwedische Auswahlkomitee die Forscher aus dem eigenen Land bevorzuge.

Messerli wies darauf hin, dass seine Berechnungen auf dem Durchschnittsverbrauch der jeweiligen Landesbevölkerung beruhen. Der Schokoladenverzehr der Nobelpreisträger bleibe unbekannt, ebenso wie die Menge Schokolade, die der Mensch verzehren muss, um seine Chance auf den Gewinn eines Nobelpreises spürbar zu steigern.

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