Fünf Spiele, vier Pleiten, ein Remis: Die Ausbeute der St. Pöltner aus den letzten Partien liest sich fast so, als hätte man mit der Zweitliga-Saison bereits abgeschlossen. Trainer Philipp Semlic beendete seine am vergangenen Freitag, trat nach dem 0:0 in Leoben zurück. „Co“ Christoph Witamwas (36) übernimmt für die letzten vier Runden interimistisch, musste zunächst aber erst einmal eine Nacht über die Entscheidung schlafen.
„Philipp und ich haben ein gutes Verhältnis. Ich bin aber Fußballtrainer, es war mir dann schnell klar, dass ich das machen will.“ Sprich: St. Pölten im Finish in die Spur bringen. Bei seiner Premiere als Chefcoach kommt’s aber gleich knüppeldick, gastiert am Freitag Abend der Zweite Ried an der Traisen. „Gibt sicher leichtere Gegner“, grinst Witamwas. „Nichtsdestotrotz wollen wir unser Spiel durchziehen. Leidenschaft und Tugenden sind gefragt.“ Und Leichtigkeit. „Die Verunsicherung muss aus den Köpfen. Das sind ja alles super Fußballer.“
Die am Freitag vom neuen Investor beäugt werden. Der Australier Paul Francis, der beim SKN einsteigen soll, ist auf Visite in St. Pölten und wird in der NV-Arena vorbeischauen. Witamwas nickt: „Ändert nichts. Wir konzentrieren uns nur aufs Sportliche.“
Stripfing blickt nach oben
Während die Admira heute im Hit auf Leoben trifft, ist noch immer unklar, wie viele Teams am Ende tatsächlich „runter“ müssen. Leoben, Dornbirn und Regionalligist Austria Salzburg zittern ja noch um die Zulassung. „Eher unrealistisch, dass alle drei das Pickerl bekommen“, so Stripfings Sportchef Alex Grünwald, der im Abstiegskampf nichts dem Zufall überlassen will. „Wir schauen nicht auf andere. Spielen wir so weiter, können wir auch nach oben Boden gutmachen“, visiert er heute in Bregenz den Sieg an.
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