Kam bis zu 2 Meter nah
Bär verfolgte minutenlang Wanderer am Gardasee
Erneut ist ein Bär in Italien einem Sportler gefährlich nahegekommen: In den nördlichen Gardaseebergen wurde ein Wanderer minutenlang von einem Braunbären verfolgt. Das Tier kam teilweise bis zu zwei Meter an den Mann heran. Erst nach einer Viertelstunde zog sich der Bär wieder in den Wald zurück.
Zu der dramatischen Begegnung kam es laut Angaben aus der Provinz Trentino flussaufwärts der Stadt Molveno. Der Vorfall hatte sich am Nachmittag des vergangenen Samstags ereignet. Der Wanderer war auf einer Forststraße unterwegs. Beim Abstieg ins Tal sei er von hinten von dem Bären überrascht worden.
Mann ging rückwärts, um Bär zu beobachten
Der Mann versuchte, das Tier auf Distanz zu halten, ohne es aus den Augen zu verlieren. Daher ging er rückwärts die Straße entlang. Er habe er versucht, den Bären zu verscheuchen – erst nach einer Viertelstunde suchte das Tier schließlich das Weite.
Die italienischen Behörden wollen nun mit genetischen Analysen feststellen, um welchen Bären es sich genau handelt und ob dieser schon in der Vergangenheit auffällig war.
Bären-Debatte nach tödlichem Angriff vor einem Jahr
Der Fall ruft Erinnerungen an einen Vorfall im Vorjahr wach, der nicht so glimpflich verlaufen war. In der gleichen Gegend wurde ein 26-jähriger Jogger von einer Bärin angegriffen und getötet worden. Der Fall hatte eine Debatte über das Zusammenleben von Bären und Menschen in Italien ausgelöst. Das Tier mit der Bezeichnung JJ4 und dem Namen „Gaia“ wurde eingefangen.
Eine Tötungsanordnung von Regionalpräsident Maurizio Fugatti rief Tierschützer auf den Plan – die Causa ging sogar vor Gericht. „Gaia“ wurde schließlich nicht getötet und wurde in einem Gehege untergebracht.









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