Fakt ist, dass die Wiener nach der vermeidbaren Niederlage in der Europa League gegen Rosenborg Trondheim diesmal das Glück auf ihrer Seite hatten. Die Rieder vergaben nämlich eine Vielzahl hochkarätiger Chancen. "Aber Glückssieg war es sicher keiner", stellte Schöttel klar.
Hofmann: "Haben super gekämpft"
Rapid-Kapitän Steffen Hofmann legte im Innviertel ein gelungenes Jubiläumsmatch hin. Der Deutsche lieferte in seinem 300. Ligamatch die Vorarbeit zu den beiden Treffern von Guido Burgstaller und Christopher Trimmel. Mit sieben Assists in der laufenden Saison ist Hofmann die klare Nummer eins der Liga. "Wir haben natürlich noch Steigerungspotenzial. Aber wir haben super gekämpft und das Spiel letztendlich souverän nach Hause gebracht", sagte Hofmann.
In Ried "ist es derzeit wie verhext"
Die Rieder bleiben damit ein Lieblingsgegner der Rapidler, die gegen die Oberösterreicher nun dreimal in Folge gewonnen und fünfmal nicht verloren haben. Das 0:2 war zudem bereits die fünfte Saisonniederlage der "Wikinger", so viele hatte es im ersten Saisonviertel zuletzt 2007 gesetzt. "Es ist derzeit wie verhext. Der Spielverlauf war wieder gegen uns", ärgerte sich Tormann Thomas Gebauer, dass trotz der Saisonbestmarke von 20 Schüssen (aber nur einer aufs Tor) nichts Zählbares herausschaute.
"Aber man kann der Mannschaft nichts vorwerfen, das war unser bestes Heimspiel der Saison", meinte Gebauer. Ried-Trainer Heinz Fuchsbichler wurmte die äußerst magere Ausbeute ebenfalls: "Die Mannschaft hat gut gespielt, wir haben wenig zugelassen, waren aggressiv und haben alles gegeben. Doch unter dem Strich stehen wir leider wieder mit leeren Händen da."
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