Die Florianijünger bereiten sich gewissenhaft vor, um für Ernstfälle gewappnet zu sein und rasch eingreifen zu können. Und dabei werden auch Bürger um Mithilfe gebeten.
Auch in der Region um Radenthein kam es in den vergangenen Jahren zu Unwettern. Schlammlawinen, Sturzfluten und Sturm richteten Schäden an.
Um in Zukunft für den Ernstfall gerüstet zu sein, setzen die Mitglieder auf Weiterbildung und laufende Übungen. „Unsere Statistik zeigt, dass Unwettereinsätze von Jahr zu Jahr zunehmen. Daher müssen wir konsequent Vorarbeit leisten“, meint Kommandant Hannes Daborer.
Auch Maßnahmen von Seiten der Gemeinde wurden getroffen, Hochwasserschutzeinrichtungen und Bachverbauungen errichtet sowie ein Katastrophenschutzlager in der Kommune eingerichtet, damit ausreichend Gerätschaften und Material für den Ernstfall zu Verfügung stehen. Auch ein mobiles 80 kV-Stromaggregat wurde inzwischen angeschafft.
Bürger werden um Mithilfe gebeten
Daborer: „Zudem wurden die Einsatzzonen im Gemeindegebiet überarbeitet, Einsatzpläne erstellt – und es werden regelmäßig Begehungen durchgeführt. Hier müssen wir am Ball bleiben, um bei Katastrophenfällen rasch reagieren zu können.“ Die Feuerwehr bittet auch die Bewohner um Mithilfe. „Werden Verklausungen wahrgenommen, bitte selber mitanpacken. Das wäre für uns eine große Unterstützung!“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.