Drei-Millionen-Mann

Salzburg-Hoffnung Kampl sieht sich schon voll integriert

Sport
20.09.2012 15:54
Seine Karriere bei Meister Salzburg ist erst ein Spiel alt, und doch wird Kevin Kampl bereits als großer Hoffnungsträger der "Bullen" gehandelt. Nach seinem Prachteinstand beim 1:1 gegen Ried am vergangenen Samstag sind die Erwartungen an den 21-jährigen Offensivmann mit der eigenwilligen Haartracht auch vor der Partie am Samstag bei der Wiener Austria hoch. Der slowenische U21-Teamspieler aber, der aus der Schule von Bayer Leverkusen stammt, bleibt gelassen: "Ich habe damit überhaupt kein Problem, gehe ganz normal damit um."

Gegen Ried führte der Drei-Millionen-Mann, der vor drei Wochen vom deutschen Zweitligisten VfR Aalen gekommen war, im Mittelfeld Regie, als ob er schon jahrelang in Salzburg spielen würde. "Ich bin schon voll integriert. Aber es hätte noch besser sein können", merkte Kampl nüchtern an.

Für Trainer Roger Schmidt war die nahtlose Integration des Neuzugangs aber keine Überraschung. "Er hat bei Aalen aufgezeigt und auch in den Trainings bei uns bewiesen, dass er ein Spieler ist, der Einfluss auf das Spiel nehmen und jederzeit die Initiative ergreifen will", befand der Deutsche.

Jupp Heynckes war "ein super Förderer"
Sein Handwerk lernte Kampl, erst vor zwei Monaten nach einem Jahr beim Drittligisten VfL Osnabrück zum Zweitligisten Aalen gewechselt, bei Leverkusen. "Mein großes Ziel war der Durchbruch bei Leverkusen", erklärte er auf einer Pressekonferenz. "Ich bin dort 15 Mal im Kader gestanden, aber die Situation war relativ schwierig", meinte Kampl, der mit Jupp Heynckes aber "einen super Förderer" hatte.

"Zu 100 Prozent auf Salzburg fokussiert"
Das Ziel deutsche Bundesliga hat Kampl freilich nicht aus den Augen verloren, derzeit liege der Fokus aber "zu 100 Prozent auf Salzburg. Ich wollte diese Chance nutzen, weil es hier um den Titel geht und nicht wie bei Aalen um den Abstieg", betonte Kampl. "Ich will mich hier weiterentwickeln und verbessern und habe mit Roger Schmidt und Ralf Rangnick die richtigen Förderer dafür."

Dass hierzulande ein "anderer Fußball" gespielt werde, sei kein Problem. "Er ist hier stärker durch Zweikämpfe und viel Laufarbeit geprägt, da muss ich mich erst daran gewöhnen. Aber ich kann auch schon mal dazwischenhauen."

Treu bleiben will er aber nicht nur seiner derzeitigen Form, sondern auch der Frisur. Kampl: "Ich hatte zuletzt schon immer verrückte Frisuren und habe auch die Farbe immer gewechselt. Das Blond hat mir Glück gebracht, es wird vorerst so bleiben."

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Sport
20.09.2012 15:54
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung