Der französische Popsänger Kendji Girac ist am frühen Montagmorgen angeschossen worden. Französischen Medien zufolge soll er in die Brust getroffen worden und in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert worden sein.
Der Gewinner der dritten Staffel der französischen Version von „The Voice“ habe sich „Paris Match“ zufolge zum Zeitpunkt des Schusses in den frühen Morgenstunden in einem Traveller-Camp in Biscarosse aufgehalten. Um 5:20 Uhr sei ein Notruf bei der Polizei eingegangen. Vor Ort behaupteten zunächst etwa zwanzig Personen, es sei nichts passiert.
Bei der Einlieferung in ein Krankenhaus in Bordeaux sei Girac in kritischem Zustand gewesen, wäre aber mittlerweile außer Lebensgefahr.
Selbst angeschossen?
Wie der Sänger verletzt wurde, müsse noch genau geklärt werden, heißt es.
Wieder bei Bewusstsein habe Girac der Polizei erklärt, dass er sich am Tag zuvor auf einem Flohmarkt eine Waffe gekauft habe. Als er diese ausprobieren wollte, schoss er sich seinen Aussagen zufolge selbst in die Brust. Die Kugel trat am Rücken wieder aus.
Der französische Fernsehmoderator Cyril Hanouna reagierte auf die Nachricht mit den Worten: „Wir sind alle schockiert. Wir lieben ihn, er ist ein toller Kerl, unglaublich freundlich, immer lächelnd, immer bereit zu helfen.
Der 27-jährige wurde 2013 berühmt, als er einen Song des kongolesisch-französischen Rappers Gims coverte. Im darauffolgenden Jahr gewann er „The Voice France“. Er hat seither fünf Studioalben veröffentlicht, zuletzt „L‘École de la Vie“ („Die Schule des Lebens“).
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