Das aus dem Profi-Kader eliminierte Quintett, also die mit teilweise sehr gut dotierten und noch länger laufenden Verträgen ausgestatteten Brasilianer Douglas, Cristiano und Leonardo sowie der Schwede Rasmus Lindgren und der Uruguayer Joaquin Boghossian, haben laut Kollektivvertrag das Recht auf Training bei der Mannschaft, für die die Spieler auch verpflichtet wurden.
Im Salzburger Fall würde es sich daher um einen klaren Verstoß gegen arbeitsrechtliche Bestimmungen handeln, der eine Vertragsauflösung rechtfertigen würde. Die VdF kündigte an, die Profis dahingehend zu unterstützen.
Radikalster Umbruch in der Red-Bull-Ära
Neue Spieler sind in Salzburg keine Seltenheit. Einen derart radikalen Umbruch hatte es in der Red-Bull-Ära aber bisher noch nicht gegeben. Seit Mitte Juli holten die Salzburger acht neue Spieler, fünf davon erst kurz vor Transferschluss. Isaac Vorsah, Rodnei, Sadio Mane, Kevin Kampl und Bright Edomwonyi wurden am Donnerstag offiziell vorgestellt. Um Platz für die Neuen zu schaffen, eliminierte Sportdirektor Ralf Rangnick das erwähnte Quintett.
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