Lehmann wird bis dahin zwar schon 46 Jahre alt sein. Er leidet auch an keinerlei körperlichen Gebrechen, doch beim Fußballturnier der Paralympischen Spiele ist das alles egal. Tormänner unterliegen keinen Bestimmungen, dass Behinderungen vorliegen müssen. Es existieren auch keine Regeln, was frühere Profi-Karrieren betrifft. Theoretisch könnten also Lehmann, Oliver Kahn oder jeder andere Keeper, der seine Karriere beendet hat, eingesetzt werden.
Lehmann selbst, der gerade seine Trainerausbildung absolviert, sagte auf Anfrage der "Bild": "Das ist sehr interessant, wenn ich bis dahin noch fit bin. Auf jeden Fall kann man darüber reden, falls Interesse besteht."
Experten zweifeln
Experten sind allerdings der Ansicht, dass Lehmanns Einsatz nicht viel bringen würde, da die Tormänner im Blindenfußball den nur ein mal zwei Meter großen Torraum nicht verlassen dürfen. Ehemalige Handball- oder Eishockey-Goalies wären daher besser für die Paralympischen Spiele geeignet.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.