Kein Führerschein, dafür aber einen positiven Drogenschnelltest und ein beeindruckendes Sündenregister – statt weiterhin die Straßen unsicher zu machen, muss ein Biker aus dem Bezirk Gmunden derzeit im Polizeianhaltezentrum in Linz seine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen.
Eine Streife bemerkte am Montag gegen 8.20 Uhr auf der B145 einen Motorradlenker, der im Ortsgebiet von Pinsdorf mit stark überhöhter Geschwindigkeit Richtung Vöcklabruck fuhr. Während der Nachfahrt konnten die Beamten mehrere Verwaltungsübertretungen feststellen. Daher wurde der 32-jährige argentinisch-italienische Staatsbürger aus dem Bezirk Gmunden angehalten und kontrolliert.
Drogenschnelltest war positiv
Dabei gab der selbsternannte Rennfahrer an, keinen Führerschein zu besitzen, da ihm dieser bereits abgenommen wurde. Zusätzlich war sein Motorrad nicht für den Verkehr zugelassen und er fuhr mit dem Kennzeichen des Motorrades eines Freundes, welches er gerade reparierte. Ein durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv, der Amtsarzt stellte eine Fahruntauglichkeit fest.
Ersatzfreiheitsstrafe im Polizeianhaltezentrum
Bei der Kontrolle hatte sich der 32-Jährige auch noch mit zwei gefälschten argentinischen Führerscheinen ausgewiesen, diese wurden sichergestellt. Kurz darauf wurde auch noch bekannt, dass der Mann nicht bezahlte Verwaltungsstrafen in vierstelliger Euro-Höhe vorzuweisen hatte. Daher wurde er schließlich festgenommen. Er sitzt nun seine Ersatzfreiheitsstrafe im Polizeianhaltezentrum Linz ab.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.