Aktuelle Zahlen zeigen den hohen Betreuungsaufwand und -bedarf: Im Bereich Menschen mit Beeinträchtigungen (Arbeit und Wohnen) werden in Oberösterreich 13.200 Kinder, Frauen und Männer betreut, dafür stehen knapp 8500 Mitarbeiter bereit. Soziallandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) wirbt jetzt mit Geldzuckerln und einer Kampagne für mehr Personal.
Mit einer Info-Kampagne wollen Soziallandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) und die Interessensvertretung der Sozialunternehmen im psychosozialen- und Behindertenbereich OÖ jetzt auf diese wichtige Arbeit hinweisen und um mehr Personal werben. Konkret erlässt das Sozialressort das Schulgeld für die Ausbildung zum Fachsozialbetreuer.
Von dieser Maßnahme profitieren aktuell 350 Personen und sparen sich so jährlich 1200 Euro. Zudem gibt es in klassischen wie in sozialen Medien eine Kampagne unter dem Titel „#BerufmitEcht“. Dabei will man auf unterschiedlichen Kanälen die Vielfalt eines Jobs im Behindertenbereich zeigen und Menschen motivieren, sich für eine entsprechende Ausbildung zu entscheiden.
„Ein krisensicherer Job“
Landesrat Hattmannsdorfer sagt: „Wir wollen, dass Menschen mit Beeinträchtigung in Oberösterreich die beste Begleitung und Unterstützung haben.“ Aktuell befinden sich gut 800 Personen in Ausbildung. Der Verdienst nach dieser Ausbildung beträgt laut Land etwa 3400 Euro brutto pro Monat (Vollzeitbeschäftigung) inklusive Zuschläge. „Und er ist krisensicher“, ergänzt der Soziallandesrat.
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