Austria - Innsbruck 2:0
Die Wiener vermochten gegen die Tiroler keinesfalls zu glänzen, kamen dank der Unsicherheiten der Gäste in der Defensive aber trotzdem zu einem verdienten Heimerfolg. Austria-Trainer Stöger nahm nach dem 1:0-Erfolg in Ried nur zwei Umstellungen vor. Für den in die zweite englische Liga zu Wolverhampton abgewanderten Margreitter rückte Rogulj in die Innenverteidigung und Linz ersetzte den verletzten Kienast an vorderster Front. Bei den Tirolern gab es im Vergleich zum bitteren Heim-2:3 gegen Wiener Neustadt drei Veränderungen. Goalie Egger (für den kranken Safar) sowie Dakovic (Bergmann) und Perstaller (Fernandes) standen in der Startformation.
Vor der Pause bekamen die 7.380 Zuschauern nur magere Fußball-Kost geboten. Innsbruck verkaufte sich zu Beginn recht ordentlich, fing den Anfangssturm der Wiener gut ab. Mit der ersten halbwegs gefährlichen Aktion gelang der Austria aber trotzdem das 1:0 (17.) - allerdings nur dank tatkräftiger Unterstützung der Tiroler: Nachdem Vrsic aus 25 Metern abgezogen hatte, beförderte Svejnoha den abgeblockten Schuss vor Linz per Kopf ins eigene Tor. Safar-Ersatz Egger war machtlos. Für die Entscheidung sorgte Jun in der 58. Minute per Abstauber nach einem Schuss von Grünwald.
Das aktuell beste Ligateam hält nun bereits bei 15 von 18 möglichen Punkten und hat weiterhin nur einen Gegentreffer kassiert. Ganz anders die Situation bei den Tirolern, die nach der neunten Auswärtspartie ohne Sieg in Folge, nun ganz alleine im Besitz der "Roten Laterne" sind.
Salzburg - Wiener Neustadt 1:1
Salzburg agierte nach der Verletzung von Mendes und Leitgeb, der kurzfristig wegen Knieproblemen passen musste, in einem 4-4-2 mit Mittelfeldraute, Maierhofer (als Kapitän) und Nielsen bildeten das Sturmduo. Bemerkenswert dabei: Mit Klein, Schiemer, Hinteregger und Ulmer bildeten erstmals seit langer Zeit vier Österreicher die Salzburger Viererabwehrkette. Dibon, der in der 65. Minute für Schiemer (Leistenblessur) kam, feierte indes sein Debüt für die Mozartstädter. Sein bis dahin letztes BL-Spiel hatte er am 25. Februar noch für die Admira absolviert.
Die Bullen gaben spielerisch den Ton an und fanden durch Soriano (9., scheiterte an Goalie Siebenhandl) sowie Maierhofer (16., konnte völlig frei stehend das abgefälschte Zuspiel von Ulmer nicht verwerten) auch zwei gute Chancen vor. In Führung gingen aber überraschend die defensiv gut disponierten Gäste nach einem Eckball: Walke war beim Direktschuss des völlig frei stehenden Hlinka aus zwölf Metern ohne Chance.
Salzburg antwortete aber prompt mit dem Ausgleich durch Valon Berisha, der nach einem unglücklichen Klärungsversuch Lenkos mit einem nicht allzu scharfen, aber präzisen Volley ins linke Eck auch sein erstes Tor in der Bundesliga erzielte.
Nach dem Seitenwechsel schnürte Salzburg, das bis dahin lediglich in der Defensive Abstimmungsprobleme offenbarte, die Niederösterreicher zwar minutenlang in der eigenen Hälfte ein, fand aber nur selten kreative Wege zum Abschluss und ließ mit Fortdauer spürbar nach.
Sturm - Admira 3:2
Sturm Graz ist die Wiedergutmachung nach der 0:3-Schlappe bei Tabellenführer Rapid geglückt. Der Ex-Meister kam vor eigenem Publikum zu einem 3:2-Sieg über Admira Wacker Mödling. Damit rehabilitierte sich die Mannschaft von Peter Hyballa auch für die 0:3-Heimniederlage am 10. Mai gegen die Admira.
Die Neuzugänge Sukuta-Pasu (24., 73.) und Vujadinovic (42.) trafen für die Steirer, ein Treffer von Thürauer (54.) und ein von Sturm-Mittelfeldspieler Bukva (60.) per Kopf abgefälschter Freistoß von Sabitzer hatten der Admira den zwischenzeitlichen Ausgleich gebracht. In der Tabelle tauschten damit die Grazer, die nun zwei Zähler vor den Niederösterreichern Sechster sind, und das Kühbauer-Team die Plätze.
Mattersburg - Ried 2:1
Der SV Mattersburg hat seinen Erfolgslauf in der neuen Saison fortgesetzt. Die Burgenländer setzten sich im Pappelstadion gegen die SV Ried mit 2:1 durch und verbesserten sich mit zwölf Punkten aus sechs Runden auf den dritten Tabellenplatz. Potzmann (17.) und Bürger (45.+2) schossen eine 2:0-Führung für die Hausherren heraus, Hadzic erzielte in der 92. Minute den Anschlusstreffer und sah wenige Sekunden später die Rote Karte, weil er bei einem Fallrückzieher den Mattersburger Bürger "rasiert" hatte.
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