Die windige und kalte Witterung hielt den Verkehr an den Feiertagen in Grenzen, wie die Polizei mitteilt. Dennoch gab es 26 Verkehrsunfälle und zahlreiche Verletzte. Die Landesverkehrsabteilung zieht vorläufige Bilanz.
Als „verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll“ bezeichnet Günther Salzmann, Leiter der Landesverkehrsabteilung, die Verkehrsteilnehmer am Osterwochenende. Dennoch liegt man bei der vorläufigen Unfallbilanz mit 26 Vorfällen (20 im Vorjahr) und 34 Verletzten (21 im Vorjahr) über den Werten von 2023. Erfreulich ist zumindest zu vermerken, dass es zwischen Karfreitag und Ostermontag bereits seit 2021 keine tödlichen Unfälle mehr gab. Hauptunfallursachen waren einmal mehr überhöhte Geschwindigkeiten, Unachtsamkeit und Ablenkung.
Die Witterung sorgte dafür, dass der sonst zu Ostern übliche Motorrad- und Mopedverkehr fast gänzlich wegfiel. Auch die Lkw-Sonderfahrverbote auf der Autobahn sind „sehr gut beachtet“ worden, heißt es.
40 Scheine „futsch“
Die Schwerpunktkontrollen hinsichtlich Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen brachten ebenfalls zahlreiche Übertretungen. 53 Alko- und elf Drogen-Lenker waren unterwegs, dazu wurden 4738 Geschwindigkeitsübertretungen geahndet. 40 Lenkern wurde der Führerschein abgenommen.
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