Das Bild ging um die Welt: Auf dem menschenleeren Petersplatz in Rom betete Papst Franziskus am 27. März 2020 um ein baldiges Ende der Pandemie. Es war ein historisches „Urbi et orbi“, mit dem der Heilige Vater nicht nur 1,3 Milliarden katholischen Christinnen und Christen weltweit aus der Seele sprach. Bis Gott seine Bitte erhörte, dauerte es mehr als drei Jahre.
Was für ein Segen, dass wir Ostern 2024 wieder so feiern können wie vor Corona. Dass am morgigen Ostersonntag wieder Zehntausende Gläubige und Touristen den Petersplatz säumen, wenn der Papst Frieden für die Welt erbittet.
Unglaublich, dass es schon vier Jahre her ist, als das Leben plötzlich still stand. Als der Ausbruch von Covid-19 das Land spaltete wie wohl kein anderes Ereignis davor. Wir haben es längst verdrängt, dabei kann die nächste Pandemie täglich ausbrechen, sagt Österreichs Infektionsexperte Florian Krammer morgen im „Krone“-Interview.
Worauf können wir uns besinnen und stützen, wenn es so weit ist? In erster Linie darauf, wie stark und resilient wir Menschen doch sind. In einem nie dagewesenen Kraftakt haben während Corona die meisten von uns sich selbst und die anderen geschützt. Wissenschaft und Forschung erbrachten Höchstleistungen. Die Wirtschaft und das Gesundheitssystem sind nicht zusammengebrochen.
Das alles ging und geht nur gemeinsam. Mit Respekt auch vor jenen, die der Impfung und den Schutzmaßnahmen skeptisch bis ablehnend gegenüberstehen.
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