Steirer-Derby Freitag (18.10 Uhr) in der 2. Liga! DSV Leoben fordert im „Spiel der Nachbarn“ die Kapfenberger zum Duell. Das Hinspiel ging mit 2:1 an die Falken, diesmal wollen die Hochofen-Mannen den Spieß umdrehen. Für die Poms-Elf ist es die Generalprobe vor dem Cup-Hit am kommenden Mittwoch gegen Rapid.
Schlager, wohin das Auge reicht! Für DSV Leoben geht es jetzt in die Vollen, ein Hit jagt den nächsten: Nach dem Revierderby gegen Kapfenberg wartet Mittwoch der Cup-Kracher gegen Rapid, ehe Samstag mit dem Duell gegen den GAK den Donawitzern wieder ein Leckerbissen serviert wird. Die Hausherren gehen Freitag als Favorit in die Generalprobe, denn die Mannschaft von Abdulah Ibrakovic wartet im Frühjahr noch auf den ersten Sieg.
Leobens Siegesserie riss vor der Länderspielpause mit dem 0:1 bei der Vienna, doch jetzt sind die Batterien wieder voll. „Wir haben die Pause gut genützt, um zu regenerieren“, sagt Rene Poms, der auf Matija Horvat (gesperrt) verzichten muss. Dafür steht Kevin Friesenbichler nach monatelanger Verletzungspause vor dem Comeback.
„Kevin wird erstmals wieder im Kader sein“, erklärt der DSV-Coach, der vor KSV warnt: „An guten Tagen sind sie schwer zu bespielen, es wird ein hartes Stück Arbeit.“ Mit den Gästen hat Poms zudem noch ein Hühnchen zu rupfen: Denn sie vermiesten ihm im September mit dem Derbysieg sein Debüt auf der DSV-Bank.
Fanzug aus Kapfenberg
Die Befürchtungen, dass seine Mannschaft mit den Gedanken schon beim Rapid-Highlight ist und unterbewusst mit angezogener Handbremse agiert, hat Poms nicht. „Das Rapid-Match ist bei uns überhaupt noch kein Thema, unser Fokus gilt nur dem nächsten Spiel.“
Die Kulisse für das Obersteirer-Derby sollte stimmen: Die Falken haben eine Anreise im Fanzug organisiert, 2500 bis 3000 Zuschauer werden am Monte Schlacko erwartet. „Wir freuen uns schon auf dieses Derby! Nur wir müssen endlich Tore machen, Chancen haben wir ja immer genug. Es wird ein emotionales Spiel, Favoriten gibt es keinen“, sagt Ibrakovic.
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