Heute ist Welt-Autismus-Tag. Was aber heißt eine solche Diagnose für Betroffene, wie gehen sie damit um, wie ihre Umwelt? Eine Grazer Mama und ihre Tochter erzählen.
Als Rebecca vor 13 Jahren auf die Welt kam, war ihrer Mama schnell klar, dass etwas „anders“ ist. „Sie konnte nicht saugen, ich konnte sie auch nicht stillen“, erzählt Barbara Gottlieb. Und: „Sie lächelte einfach nie.“ Rebecca lernte erst spät laufen, sprach mit drei Jahren ihr erstes Wort. Sie ließ sich von klein auf nicht in den Arm nehmen, wollte nicht kuscheln, gab keine Bussis.
Alles im Normbereich
„,Wird schon’, haben mir die Ärzte gesagt, und das alles im Normbereich wäre.“ Im Kindergarten dann war sie auch „anders“ als die anderen Kleinen, fand keinen Anschluss, schaute niemandem in die Augen, hielt sich zurück. Als wäre sie unsichtbar. Oder wollte sich unsichtbar machen. Erst in der Volksschule fiel dann die Diagnose Autismus. Nicht in schwerer Form, „aber so, dass es sozial auffällt. Und damit in der Gesellschaft auch ein Problem ist“, schildert die Grazerin.
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