Susie Wolff geht juristisch gegen den Motorsport-Weltverband FIA vor. „Susie ist eine starke Frau und lässt sich nichts gefallen“, so Ehemann und Mercedes-Teamchef Toto Wolff.
Die Chefin der weiblichen Nachwuchsserie F1 Academy hat Anfang des Monats Strafanzeige bei französischen Gerichten wegen der Aussagen der FIA über sie im vergangenen Dezember gestellt. Ihr wurde damals Geheimnisverrat vorgeworfen. Nur zwei Tage nach der Veröffentlichung der Ermittlungen stellte die FIA diese aber wieder ein.
„Die Susie ist eine starke Frau und lässt sich nichts gefallen“, äußerte sich Toto Wolff im Fahrerlager von Melbourne. „Sie hat sich extrem benachteiligt gefühlt, dass aus dem Nichts so eine Anschuldigung kam.“ Mit ihrem Gang vors Gericht wolle seine Frau mehrere Punkte klären: „Wie konnte das passieren? Wer war involviert? Warum gab es so ein ungerechtes Vorgehen?“
Angeblicher Interessenskonflikt
Hintergrund war ein Medienbericht über einen angeblichen Interessenskonflikt bei Toto Wolff und seiner Frau, über den sich angeblich andere Formel-1-Funktionäre bei FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem beschwert hatten. Demnach sollen einem Formel-1-Teamchef von einem Mitarbeiter des Formel-1-Rechteinhabers vertrauliche Informationen zugespielt worden sein. Toto Wolff mahnte Transparenz ein. „Wenn man versucht, Dinge unter den Teppich zu kehren, wird alles nur größer“, sagte er.
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