Die jüngste Explosion einer Gaskartusche in der Kabine eines Lkw auf einem Autobahn-Rastplatz in der Nähe von Dornbirn (Vorarlberg) steht symptomatisch für die miesen Arbeitsbedingungen von Fernfahrern.
„Wenn es auf dem Rastplatz in Dornbirn eine Kochmöglichkeit gegeben hätte, wäre das nicht passiert!“ Mit deutlichen Worten hat Gewerkschaftsboss Reinhard Stemmer auf den Vorfall auf dem neuen Rastplatz an der Rheintalautobahn A14 reagiert. Der Fahrer aus Litauen wollte sich in seiner Fahrerkabine Essen aufwärmen, worauf aus noch ungeklärter Ursache die Gaskartusche explodierte. Die Detonation war derart heftig, dass die Seitenfenster gesprengt wurden und die Türen aufschlugen.
Der Mann erlitt Verbrennungen an den Armen und am Kopf. Zudem wird er nun wohl auch versicherungstechnische Probleme bekommen. Dabei ist diese Art der Essenszubereitung kein Einzelfall.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.