Neben 250 Punkten für die Weltrangliste darf sich der 25-Jährige über 64.700 Euro freuen.
Haase (ATP-42.) scheint sich in den Tiroler Bergen wohlzufühlen, feierte er im Vorjahr doch seinen bisher einzigen Titel auf der ATP-Tour auch in der Gamsstadt. Dabei schien zunächst alles für den favorisierten Kohlschreiber zu laufen, ehe eine Regenpause bei 1:1 im zweiten Satz die Wende einleitete. Haase schaffte sofort zu Wiederbeginn ein Break und in der Folge den Satzausgleich. In der Entscheidung diktierte Haase und zog auf 4:1 davon. Nachdem Kohlschreiber drei Chancen zum Rebreak ausgelassen hatte, war die Partie zugunsten des Niederländers gelaufen.
"Fühle mich fast wie zu Hause"
"Die Freude über diesen Sieg war heute noch größer als im letzten Jahr, weil ich musste im Vorfeld immer wieder unnötige Niederlagen einstecken. Ich fühle mich hier fast wie zu Hause", strahlte Haase. Auch der Finalist streute den Veranstaltern um Turnierdirektor Alexander Antonitsch Rosen: "Kitzbühel ist eine einzigartige Location, die bestimmt zu den besten drei Tourstopps zählt", sagte Kohlschreiber, der sich nicht nur mit 34.080 Euro trösten durfte, sondern durch den Finaleinzug ab Montag erstmals in seiner Karriere zu den Top 20 der Welt gehört. Für Kohlschreiber geht es nun zum olympischen Turnier in Wimbledon.
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