Red Bull hat im Februar den Bora-Hansgrohe-Rennstall übernommen. Noch ist offiziell nicht viel bekannt, welche Pläne der österreichische Getränke-Multi mit dem deutschen Worldtour-Team im Radsport hat. Laut der „Gazzetta dello Sport“ steigt Red Bull mit der Tour de France voll ein.
Seit 2017 sind Bora (Küchen-Lüftungstechnik) und Hansgrohe (Sanitärtechnik) die Namenssponsoren der Profi-Mannschaft von Teamchef Ralph Denk. Die Verträge wurden erst 2023 bis 2027 verlängert. Es ist aber kaum denkbar, dass Red Bull sich so lange mit der Rolle reiner Financier oder Co-Namenssponsor begnügt.
Jetzt meldet die italienische Sportzeitung „Gazzetta dello Sport“, dass der Getränke-Multi bei der Tour de France voll einsteigen soll. Die Mannschaft um Kapitän Primoz Roglic soll dort erstmals mit Trikots und Rennräder im neuen Branding auftreten. Die Tour bietet dafür die größte Bühne.
Drei Sponsor-Namen erlaubt
Laut den Regeln des Rad-Weltverbandes darf ein Team drei Titelsponsoren haben. Bora und Hansgrohe dürften aufgrund ihrer engen Beziehung zu Teamchef Denk zugestimmt haben, Red Bull als Titelsponsor zu akzeptieren und im Team zu bleiben.
Der Einstieg von Red Bull wird den Wert der besten Radprofis nur noch weiter steigern.“
Fahrer-Manager Alex Carera
Für Alex Carera, einem der führenden Fahrer-Manager, wird der Einstieg von Red Bull in den professionellen Radsport voraussichtlich große Auswirkungen auf den Fahrertransfermarkt für 2025 haben: „Der Einstieg von Lidl als Titelsponsor hat im vorigen Jahr viel verändert und die Teambudgets erhöht, ebenso wie der kürzliche Einstieg von Decathlon. Der Einstieg von Red Bull wird den Wert der besten Radprofis nur noch weiter steigern.“
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