"Wir wollen aktiv sein, wollen den Gegner permanent fordern, im Umschaltspiel sehr gut sein", umriss Schmidt die Schwerpunkte seines Trainings. "Das hat man phasenweise gesehen." Der ehemalige Paderborn-Coach bekrittelte jedenfalls die Chancenauswertung: "Vor der Pause hätten wir das eine oder andere Tor mehr machen müssen. Dann wäre es nicht so lange spannend geblieben."
Salzburg "absolut verdient weiter"
Grundsätzlich war Schmidt mit seinen Mannen aber zufrieden. "Der Sportklub hat uns ein Kampfspiel aufgezwungen, sehr defensiv gespielt, immer wieder hat es lange Bälle gegeben. Meine Mannschaft hat das gut gelöst und nicht viel zugelassen", meinte der 45-Jährige. "Ich denke, wir sind absolut verdient weiter."
In Wien-Hernals verzichtete Schmidt auf Experimente. Die Neuzugänge Florian Klein und Stefan Ilsanker waren zu Hause geblieben, Christopher Dibon ist noch nicht fit, in der Startelf war daher kaum Neues zu sehen. Stefan Maierhofer erhielt als Solospitze den Vorzug gegenüber Jonathan Soriano, blieb im Gegensatz zu den Testspielen, wo er u.a. gegen Anderlecht, Grosny und Steaua Bukarest getroffen hatte, aber glücklos.
Außenverteidiger Andreas Ulmer war "einfach froh, die nächste Runde erreicht zu haben." Goalie Andreas Walke, der "zwei, drei" nicht gegebene Tore für sein Team monierte, kritisierte so wie Schmidt die Chancenauswertung und wollte das Spiel so schnell wie möglich abhaken: "Übermorgen interessiert das keinen mehr."
Volle Konzentration auf Düdelingen
Dann denkt man in Salzburg wohl bereits an Düdelingen, wo am Dienstag vermutlich ein ähnlich disponierter Gegner wartet. "Jetzt werden wir uns gut regenerieren und wollen dann am Dienstag in Luxemburg ein gutes Spiel machen", sagte Schmidt.
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