Auf die Freude nach dem 3:0-Sieg am Freitag im ersten Viertelfinalspiel gegen Hartberg folgte der Schock. Die Wohnung von TI-Obmann Michael Falkner stand in Flammen. Es entstand ein Totalschaden. Falkner schilderte der „Krone“ sein Schockerlebnis und welche Reaktion ihn sehr berührt hat.
TI-Boss Much Falkner (62) bekam am Freitag kurz nach dem Spiel die Nachricht, dass seine Wohnung in Völs brennen würde. „Ich dachte zuerst an einen Scherz. Aber das war es nicht. Als ich zuhause eingetroffen bin, waren schon 72 Leute im Einsatz. Es ist ein Totalschaden. Mit 22 habe ich die Wohnung gekauft, nach 40 Jahren ist sie Geschichte.“
Große Hilfsbereitschaft
Am Samstag stand Falkner wieder in der Innsbrucker USI-Halle. „Was hätte ich sonst tun sollen? Es ist ein Tiefschlag, aber man muss den Blick immer nach vorne richten. Wie im Sport“, meinte der dreifache Familienvater, der von der großen Hilfsbereitschaft der Volleyball-Familie begeistert war. „Es ist unglaublich schön zu erfahren, dass es in solch einer Situation so viel Unterstützung gibt. Wir könnten monatelang woanders übernachten.“
Es ist ein Tiefschlag, aber man muss den Blick immer nach vorne richten. Wie im Sport.
Michael Falkner
Locker ins Halbfinale
Seine Mädels feierten auch im zweiten Spiel einen klaren 3:0 (17, 11, 18)-Sieg, zogen damit locker ins Halbfinale ein, treffen auf Sokol Post Wien. „Wir haben es nicht auf die leichte Schulter genommen, sind konzentriert ans Werk gegangen. Das war die Vorgabe“, war Falkner mit dem Auftritt seiner Erfolgstruppe sehr zufrieden.
Die TI-Volleyballerinnen holen in dieser Saison zum großen Wurf aus, wollen nach Supercup und Cup auch den AVL-Titel holen.
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