Ein Blitzbesuch bei König Charles, versöhnliche Worte im Interview mit „Good Morning America“: Fast schien es so, als sei eine Versöhnung zwischen der Royal Family und Prinz Harry zum Greifen nah. Doch der Schein trügt. Denn Königin Camilla soll alles andere als „amused“ über den Besuch ihres Stiefsohns gewesen sein.
Als Anfang Februar die Krebserkrankung von König Charles öffentlich wurde, zögerte Prinz Harry nicht lang, und setzte sich ins Flugzeug, um zu seinem Vater zu jetten. Was von vielen - und nicht zuletzt von dem 39-Jährigen selbst - als Zeichen einer Annäherung gedeutet wurde, kam bei einer gar nicht gut an: Königin Camilla.
Camilla war „wütend“ wegen Harry
Laut eines Palast-Insiders des „National Enquirers“ habe diese nämlich die Stippvisite von Harry als reinen „PR-Gag“ abgetan: „Ihre Majestät war wütend, dass Harry von seinem noblen Haus in Kalifornien einflog, ohne die Genehmigung des Palastes einzuholen - und er kam mit einer bestimmten Haltung.“
Denn Berichten zufolge zögerte sich Charles‘ und Camillas Abflug nach Sandringham heraus, weil der König noch auf seinen Sohn warten sollte. Harry habe außerdem gefordert, unter vier Augen mit seinem Vater zu sprechen - ohne Camilla. Ein Verhalten, das die Königin „empört“ habe, so der Insider.
„PR-Gag für ,liebenden Sohn‘“
Die Königin habe daher „keinen Zweifel daran gelassen, dass er nicht mehr erwünscht“ sei, heißt es weiter. „Sie muss seit Jahren eine Menge Spott von Harry einstecken und konnte es kaum erwarten, es ihm zu zeigen.“ Im letzten Jahr hatte Harry in seinen Memoiren „Spare“ Camilla etwa als „Schurkin“ bezeichnet.
„Camilla hat alles auf sich genommen, aber die Krebserkrankung ihres Mannes als PR-Gag für den ,liebenden Sohn‘ auszunutzen, war der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte“, brachte der Insider den Ärger der 75-Jährigen auf den Punkt.
Harry sprach von Versöhnung
Tatsächlich dauerte es nur wenige Tage, bis Prinz Harry in einem Interview mit der ABC-Sendung „Good Morning America“ über das Treffen mit König Charles sprach. Darin erklärte der 39-Jährige, dass er dankbar sei, dass er in ein Flugzeug habe steigen und Zeit mit seinem Vater habe verbringen können.
„Ich liebe meine Familie“, beteuerte der Herzog von Sussex und antwortete, auf die Frage, ob Krankheiten einen vereinenden Effekt auf Familien haben könnten und ob das in dem Fall möglich sei, mit: „Ja, sicher.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.