Michael Gregoritsch hat den SC Freiburg gegen Lens am Donnerstagabend als Joker ins Achtelfinale der Europa League geschossen.
Der in der zweiten Halbzeit beim Stand von 0:2 gegen den RC Lens eingewechselte Steirer war zunächst einer der Hauptdarsteller bei der Aufholjagd der Breisgauer, ehe er beim 3:2 nach Verlängerung den entscheidenden Treffer in der 99. Minute schoss. Bei Lens fehlte der gesperrte Kevin Danso in der Innenverteidigung. Das Hinspiel in Nordfrankreich war torlos geblieben.
Nachspielzeit rettet Freiburg
Philipp Lienhart fehlte bei Freiburg weiter verletzt, Junior Adamu saß auf der Bank. David Pereira (28.) und Elye Wahi (45.+2) brachten Lens gegen zunächst schwache Hausherren voran, ehe die Freiburger mit dem eingewechselten Gregoritsch im Sturmzentrum aufkamen. Roland Sallai (67.) gelang das Anschlusstor, der Ungar erzwang in der 92. Minute schließlich - erneut mit einem abgefälschten Schuss - auch eine Verlängerung.
Gregoritsch fand noch tief in der Nachspielzeit eine gute Möglichkeit per Kopf vor, ehe er seinen vierten Treffer im sechsten Europa-League-Auftritt erzielte. Der 29-Jährige wollte per Kopf auf Sallai verlängern, schuf sich dabei aber selbst die ideale Vorlage und vollendete souverän. „Unfassbar, wie oft darf man so etwas erleben“, sagte Österreichs Teamstürmer. „Das ist ein Spiel für die Ewigkeit.“
Weiter ist auch Milan, die Rossoneri verloren bei Stade Rennes zwar mit 2:3, waren nach dem 3:0 in Mailand aber abgesichert. Benfica warf Toulouse nach einem 0:0 in Frankreich aus dem Bewerb, mit Sporting kam auch der zweite Großclub aus Lissabon weiter. Olympique Marseille beendete die Europacup-Saison von Schachtar Donezk nach einem 3:1 in Südfrankreich.
Achtelfinal-Auslosung am Freitag, Spieltermine 7. und 14. März
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