Lustenau brach zum Frühjahrsauftakt mit dem 2:0-Auswärtssieg bei der WSG Tirol den Bann der Erfolglosigkeit, Darijo Grujcic und Namory Cisse schossen den Ländle-Bundesligisten zum ersten Saisonsieg. Coach Andy Heraf mauerte, damit kamen die Tiroler nicht klar.
Die Austria ist wieder da! Mit einem 2:0-Erfolg beim ersten Abstiegskonkurrenten WSG Tirol hat sich Lustenau im Kampf um den Klassenerhalt zurück ins Spiel gebracht. Nach 17 erfolglosen Versuchen ist der erste Sieg in dieser Saison in trockenen Tüchern. Mit einer extrem destruktiven Spielweise und dem entscheidenden Lucky Punch traf die Elf von Andreas Heraf die Tiroler mitten ins Herz.
Dario Grujcic fiel nach einem 80-Meter-Ausschuss von Torhüter Domenik Schierl und einer zu kurzen Abwehr des Wattener Verteidigers Felix Bacher der Ball genau vor die Beine. „Ich habe gar nicht lange überlegt und sofort geschossen“, so der Torschütze. Sein Flachschuss von der Strafraumgrenze (73.) landete genau im Eck. „Wir haben gewusst, dass sich einmal ein zweiter Ball ergeben wird. Es war ein ganz wichtiger Sieg, auf den wir uns seit Wochen vorbereitet haben“, strahlte der waschechte Lustenauer nach dem Spiel.
Riegel hielt stand
Dabei wäre Grujcic wahrscheinlich gar nicht in der Startformation gestanden, hätte Matheus Lins keine Sperre ausgefasst. Trainer Andy Heraf wollte dies jedoch nicht bestätigen. „Ich habe mir erst am Freitag Gedanken über die Aufstellung gemacht.“ Auch nach der Führung hielt der Verteidigungsriegel der Lustenauer den vehementen Angriffsversuchen der Hausherren mit großem Einsatz und auch wenig Glück stand.
Es war nach dem 0:0 bei BW Linz erst das zweite Mal in dieser Saison, dass hinten die Null stand. Namory Cisse nutzte in der 96. Minute der Nachspielzeit einen Konter zum 2:0. Im Übermut riss er sich das Trikot vom Leib, kassierte dafür Gelb-Rot, weil er vorher bei einem Disput mit Sulzbacher bereits den ersten Karton sah. „Bitter für ihn“, so Heraf.
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