"Schweini", wie Schweinsteiger in seiner Heimat liebevoll genannt wird, war seit dem verlorenen Champions-League-Finale der Bayern gegen Chelsea wegen einer Wadenverletzung das Sorgenkind im DFB-Team. Er musste im Training ein Sonderprogramm ohne Ball absolvieren und war am Montag in Danzig vor 11.000 Zusehern beim einzigen offiziellen Training der Deutschen erstmals wieder im Mannschaftstraining im Einsatz. Auch am Dienstag hielt der 27-Jährige den Strapazen des Trainings stand, worauf Biefhoff die Frohbotschaft verkündete, Schweinsteiger sei EM-fit.
"Er ist wieder voll einsatzfähig", attestierte auch Teamarzt Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Teamchef Jogi Löw nickte bei der DFB-Pressekonferenz am Dienstag zufrieden. Was aber nicht heißt, dass Schweinsteiger schon am Samstag gegen Portugal spielen wird. Löw: "Das entscheide ich kurzfristig, ich will einen Konkurrenzkampf bis zum Schluss." Immerhin gibt es auf dieser Position auch einen Toni Kroos.
Mini-Skandal um Jerome Boateng
Schweinsteigers Genesung verdrängt das Skandälchen um Jerome Boateng, der sich in der Nacht vor dem Abflug nach Polen mit einem Freund und Nacktmodel Gina-Lisa Lohfink in ein Berliner Hotelzimmer zurückzog. Am Samstag muss sich der Verteidiger um den nicht minder stürmischen Cristiano Ronaldo kümmern.
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