Vorsorge bleibt den Burgenländern wichtig. Eine Studie zeigt auch, dass sich die Hälfte der Befragten wegen mangelndem Vertrauen in staatliche Systeme privat absichert.
Auch (oder gerade) in Zeiten in denen immer mehr Menschen aufs Geld schauen müssen, zeigt sich, dass das Thema Vorsorge wichtig bleibt. Die private Vorsorge für Pension und Gesundheit lassen sich die Österreicher im Durchschnitt 247 Euro kosten. Das dokumentiert auch das Stimmungsbild der jährlich durchgeführten Studie von IMAS International, im Auftrag von Erste Bank, Sparkassen und Wiener Städtische. Deutlich wird auch, dass 43 Prozent der befragten Burgenländer weiterhin skeptisch in die Zukunft blicken.
Es gibt eine konstant steigende Nachfrage bei Produkten zur finanziellen Vorsorge - ob im Gesundheitsbereich oder der Altersvorsorge.
Georg Posch, Erste Bank Regionsleiter für das Burgenland
Weil man sich auch im Alter keine Sorgen um seinen Lebensstandard machen möchte, ist die Bedeutung der privaten finanziellen Vorsorge im Burgenland mit 89 Prozent darum weiterhin besonders hoch. Schicksalsschläge, Gedanken an Familie und fehlendes Vertrauen ins staatliche System sind Hauptgründe für private finanzielle Vorsorge.
„Dieses Ergebnis bestätigt, was wir in den vergangenen Jahren bei unseren Kundengesprächen immer wieder sehen: Eine konstant steigende Nachfrage bei Produkten zur finanziellen Vorsorge – egal ob im Gesundheitsbereich oder in der Altersvorsorge“, so Georg Posch, Erste Bank Regionsleiter für das Burgenland, zum Status quo im Bundesland.
Finanzielle Absicherung, Reisen als Lebensziele
Die Umfrage ergab zudem, dass ein möglichst frühzeitiger Einstieg - mit dem ersten Job - in die private Vorsorge als wichtig erachtet wird. Die finanzielle Absicherung im Alter (57%), viel Reisen (54%) und genügend Freizeit zu haben (51%) sind die TOP-3-Nennungen auf die Frage nach den gesetzten Lebenszielen der Burgenländer. Gefragt nach den genutzten Vorsorgeinstrumenten nennen die Burgenländer Anlage-Klassiker, wie das Sparbuch (60%), Bausparen (43%) und die Lebensversicherung (42%).
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