Eine alkoholgetränkte Attacke bei einem Perchtenlauf im Bezirk Melk (NÖ) endete jetzt vor Gericht. „Sie hat mir das Gesicht blutig gekratzt“, schildert das Opfer.
Nachwehen eines feuchtfröhlichen Perchtenlaufs Mitte November des Vorjahres endeten nun für ein junges Pärchen am Landesgericht in St. Pölten. Denn mit knapp zwei Promille „betankt“, hatten die beiden an dem Abend neben Worten auch ihre Fäuste - und Fingernägel - sprechen lassen. Und verletzten dabei gleich mehrere Menschen - darunter auch mehrere Spezialkräfte der Polizei.
Wüste Beschimpfungen
Denn als die 22-Jährige zu späterer Stunde einen Bekannten in der Warteschlange zur Toilette entdeckte, hagelte es, für den 29-Jährigen statt einer Begrüßung wüste Beschimpfungen. „Ich wurde an der Kapuze zu Boden gerissen und dann von ihrem Freund ins Gesicht geschlagen. Danach hat sie mir noch das Gesicht blutig gekratzt“, so das Opfer vor Gericht.
Polizeibeamte verletzt
Mit ordentlich Aggressionspotenzial ging es dann für das schlagkräftige Pärchen munter weiter. Auch die alarmierten Beamten konnten die beiden nicht beruhigen. Schlimmer: Die 22-Jährige widersetzte sich schreiend und tretend ihrer Festnahme. Auch ihr Liebster wollte ihre Verhaftung nicht tatenlos hinnehmen und versuchte, seine Angebetete zu befreien. Prellungen und ein umgebogener Finger bei den Beamten waren die Folge.
Aufgrund der starken Alkoholisierung klaffen bei der rabiaten jungen Frau und ihrem Freund Erinnerungslücken. Der Prozess wurde vertagt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.