Seit Donnerstag ist es fix. Die ÖVP wird FPÖ-Chef Herbert Kickl am 11. April in den „Wahlkampf-Ausschuss“ laden und ihn dort zu seiner Zeit als Innenminister und seinen vermeintlichen Drähten nach Russland befragen. Die Schwarzen wollen von Kickl wissen, ob es Treffen mit dem russischen Spion Jan Marsalek gegeben hat und was er zu Wladimir Putins Hochzeitsgeschenk an die ehemalige blaue Ministerin Karin Kneissl sagt. Und der blaue Parteichef? Kommt gerne und scheint siegessicher. „Ausgehen wird es für meine Gegner wie eine Mischung aus dem Hornberger Schießen und einem Bumerang an den eigenen Kopf“, verkündet Kickl. Am 11. April wird das Erwin Schrödinger-Lokal zu einer Wahlarena. Zu schade, dass sich die Parteien vorab nicht auf eine Übertragung der Ausschüsse im Fernsehen einigen konnten. Eine Wahlarena unter Wahrheitspflicht wäre eine erfrischende Abwechslung zu den tristen Elefantenrunden. PS: Am Sonntag lesen Sie in der „Krone“, was Kickl im ausführlichen Interview mit Conny Bischofberger zu sagen hat.









