Nach Rauswurf

Direktor von Sex-Päpstin: „Bekommen Hassmails“

Oberösterreich
13.01.2024 06:00
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Weiter sorgt die Entlassung einer Lehrerin für Aufregung. Bereits vor Bekanntwerden ihrer Online-Tätigkeit als Sextrainerin sollen sich Eltern über ihre Unterrichtsgestaltung beschwert haben. Die Schule, an der die Pädagogin jahrelang unterrichtet hatte, ist nach ihrem Rauswurf mit Hassmails konfrontiert.

„Wir sind als Schule schwer angeschlagen und angepatzt, ich bekomme Hassmails aus ganz Österreich. Tatsache ist, dass wir nichts dafür können“, sagt der Direktor jener Volksschule, aus der eine Ex-Lehrerin derzeit landesweit für Schlagzeilen sorgt.

Entlassen wegen Sex-Beratung
Monika Ring (47) war, wie berichtet, von der oberösterreichischen Bildungsdirektion fristlos entlassen worden, weil sie online privat als „Orgasmus-Päpstin“ auftritt und Seminare mit Sex-Tipps für Erwachsene anbietet.

Eltern beschwerten sich
Abgesehen vom Grund ihrer Entlassung – eben diese Nebentätigkeit im Internet – soll es um die 47-Jährige an der Schule in einer kleinen Gemeinde im Mühlviertel schon davor Wirbel gegeben haben. „Es gab im Herbst Beschwerden von rund zehn Eltern über ihre Unterrichtsgestaltung und darüber, wie sie mit den Kindern umging“, so der Direktor, der mit der betroffenen Lehrerin daraufhin mehrere Gespräche geführt habe.

Unverständnis über Rauswurf
Damit konfrontiert, meint Ring: Der Direktor habe nicht verraten, von welchen Eltern die Beschwerden kamen, und auf sie selbst sei nie eine Mama oder ein Papa zugekommen. Beim „Krone“-Besuch vor Ort äußerten die meisten Eltern eher Unverständnis über die Entlassung.

Online User halten zu Lehrerin
Auch im Internet wird heiß diskutiert. Tenor im Großteil der Hunderten Kommentare auf krone.at: Ihre Nebentätigkeit mache Ring nicht automatisch zu einer schlechten Lehrerin.

In der Schule selbst habe es hingegen noch keine einzige Beschwerde von Eltern über die Entlassung gegeben, sagt der Leiter: „In der Direktion hat sich noch kein Elternteil geäußert, weder positiv noch negativ.“

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